4. Oktober 2011

".. ich habe mich zu Hause gefühlt."

Ein Freund hat sich neulich eine Spiegelreflex gekauft und hatte mich gefragt, ob ich Lust hätte bisschen fotografieren zu gehen und da schlug er den gestrigen Tag der offenen Moschee vor.
Führungen durch die Moschee gab es und außerhalb wurden türkische Speisen und traditioneller Tee angeboten.
Die Führung fande ich sehr interessant, vorallem den Teil in dem uns die Funktion der Architektur und die Symbolik erklärt wurde.
Ich als Katholik war vorher noch in keiner Moschee. Am Anfang war ich ganz neugierig und habe mir alles angeschaut, aber habe mich eher wie ein "Museumsbesucher" gefühlt.
Danach saßen wir mit Freunden, die er aus dem Islamunterricht kennt zusammen im unteren Gebetsraum. Nach kürzester Zeit habe ich mich sehr wohl gefühlt - irgendwie familär. Ich glaube dieser Eindruck kommt auch Zustande, dass man seine Schuhe auszieht und das das gleiche Ritual ist, wenn man nach Hause kommt. Klingt kommisch, aber ich habe mich zu Hause gefühlt.
Man sitzt zusammen auf einem weichen Teppich mit netten aufgeschlossenen Menschen und um einen herrum Kinder, die Spaß haben und rumrennen. (Laut Aussage meines Freundes, ist es üblich solange natürlich nicht der Großteil betet.)
In einer Kirche undenkbar!
Eigentlich war geplant, dass wir ein bisschen dort bleiben und fotografieren und dann weiter ziehen.
Die Zeit ist so schnell vergangen und dann war das Licht auch schon teils weg. Es war auf jeden Fall sehr schön, eine tolle Erfahrung!
Am Ende hat uns noch ein Student angeprochen, der Fotos für seine Abschlussarbeit brauchte, dank ihm ich den Sonnenuntergang eingefangen habe.

Danke, Enes!

1 Kommentar:

  1. vielen vielen dank!(: bild 7 und 8 find ich toll! letzte sieht auch cool aus!

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